Behandlung & Begleitung

Die erste Behandlung

In der Chinesischen Medizin beinhaltet die erste Behandlung ein Anamnesegespräch, in dem durch verschiedene Fragen und Zungen- und Pulsdiagnostik der energetische Zustand eines Menschen erfasst wird. So entsteht ein ganzheitliches Bild, welches möglichst viele Ebenen miteinbezieht. Aufgrund dieser Informationen startet der gemeinsame Weg in die Therapie mit den Therapieformen der TCM einzeln oder auch in Kombination. Dies erfolgt in Absprache mit dem Patienten/der Patientin.

Im Shiatsu beginnt die erste Behandlung auch mit einem ausführlichen Gespräch. Danach dürfen Sie in bequemer Kleidung auf die Shiatsumatte liegen und sich entspannen. Zu Beginn ertaste ich das Hara und kann so die energetische Situation erspüren. Shiatsu kann, wenn jemand nicht liegen kann auch sitzend angewendet werden. Im Shiatsu wird der ganze Körper behutsam und respektvoll behandelt.

Diese erste Begegnung ist auch unser erstes Kennenlernen, aus dem eine Vertrauensbeziehung wachsen kann. Es ist mir wichtig, die persönlichen Anliegen und Bedürfnisse in der ersten Stunde aufzunehmen, um so die stimmige Unterstützung zu finden.

Die weiteren Behandlungen und die Anzahl der Sitzungen orientieren sich am Heilungsprozess und Ihren persönlichen Möglichkeiten. Zu Beginn ist es meistens sinnvoll, einmal in der Woche eine Therapiestunde in Anspruch zu nehmen. Mit der Besserung und Stabilisierung des Gesundheitszustandes können die Sitzungen dann in weiteren Abständen stattfinden.

Wie eine liebende Mutter
ihr einziges Kind hält
und sein Leben bewacht,
so halte im grenzenlosen Herzen
Dich selbst und alle Wesen.

Buddha

Die Begleitung

Für mich ist es eine tiefe Freude, jeden Menschen auf seinem Lebenswegabschnitt, dort, wo er gerade steht, abzuholen, ihn auf seinem Weg zu begleiten und mit der Naturheilkunde und/oder Gesprächen zu unterstützen.

Die Absicht, das Anliegen und auch die Ressourcen von jedem Menschen sind individuell und so auch die Behandlung und Begleitung. 

Dass ich einen Raum der Offenheit und des Vertrauens schenken kann, in dem wirklich das geschehen darf, was stimmig und gut ist, ist mir ein grosses Anliegen. Es liegt mir am Herzen, die verschiedenen Bedürfnisse und Anliegen oder inneren und äusseren Schwierigkeiten so mitzutragen, dass die Lösung oder der nächste Schritt sich aus dem eigenen Innern zeigen kann. Und vor allem, dass sich die eigene Heilkraft frei entfalten möge, so dass Selbstheilung möglich wird.

Wer etwas für einen anderen tut,
darf sich nichts darauf einbilden oder selbstgefällig werden.
Nicht um Belohnung soll es ihm gehen, nur eins:
Das Glück des anderen sei seine ganze Leidenschaft.

Dalai Lama