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Indigenialität

Buch von Andreas Weber


"Wir sind alle Wilde", sagt Andreas Weber und verdeutlicht, dass unsere Zivilisation nicht nur die Indigenen kolonialisiert hat, sondern auch unser eigenes Denken. Wenn wir die Welt wieder zu einem Lebensspendenden Ort machen wollen, sollten wir das Indigene in uns selbst entdecken. (Klappentext)

"Indigenialität heisst, sich als aktiven Teil eines sinnvollen Ganzen zu verstehen und so zu handeln, dass die eigene Lebensqualität die des Ganzen steigert." (Klappentext)


Wenn du für das Land sorgst,
sorgst du für dich selbst.

(Jim Sinatra and Phin Murphy)


Auszüge aus dem Buch von Andreas Weber:

"Denn letztendlich manifestiert sich in der Beziehung, die wir mit der Ganzheit des Lebendigen unterhalten, die Wahrheit darüber, wer wir sind."

"In einem Ökosystem ist alles mit allem verbunden. Jedes Einzelwesen hat nur deswegen Bestand, weil alle anderen auch existieren können. Ein Ökosystem ist mütterlich, weil es seine einzelnen Teilnehmer erhält."

"Der Ausweg aus der kalten Abgetrenntheit ist nicht der wohlige Rausch, sondern die radikale Echtheit. Die Eichskala dieser Echtheit ist die Welt der anderen Wesen, der Steine, Wasserlöcher, Leguane und Fledermäuse, die nicht anders sein können als echt."

"Das wahre Selbst ist die Selbsterfahrung des Ganzen in einer vielfältigen Individualität."


"Reichtum der traditionellen Völker wird daran gemessen, ob man genug hat, um es weiterzugeben (...). In einer Kultur der Gegenseitigkeit, weiss jeder, dass dem Kreislauf der Gegenseitigkeit immer neue Geschenke folgen werden und wieder zu einem zurückfliessen." (Robin Wall Kimmerer)


Beschädige niemals Schöpfung - und behindere nie
den Heiligen Zweck eines anderen Wesens.

(Ursprüngliche Anweisung eines Volkes)